Der FAMAB fordert schnelle und unbürokratische Unterstützung für geschädigte Unternehmen: Die Messebaubranche wird durch den Ausbruch des Corona-Virus im extremen Ausmaß getroffen. Durch Kombination von Absagen von Ausstellern und Absagen oder Verschiebungen durch Veranstalter finden derzeit 80 Prozent der geplanten Messen nicht statt.
Corona hält die Messebranche in Atem. In den letzten zehn Tagen sind in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben worden. Hier ist ein kleiner Überblick.
Aufgrund der verstärkten Verbreitung des Coronavirus in Europa hat sich die Messe Frankfurt nach intensiven Beratungen für die Verschiebung der Light + Building entschieden. Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik findet zwischen Mitte und Ende September 2020 in Frankfurt am Main statt. Die Kooperationspartner der internationalen Fachmesse, ZVEI und ZVEH, unterstützen dieses Vorgehen.
Die Koelnmesse hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Rekordumsatz von mehr als 400 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von mehr als 30 Millionen Euro abgeschlossen. „Wir hatten uns für 2019 viel vorgenommen und haben jetzt geliefert. Das bedeutet eine neue Bestmarke für unser Unternehmen. Nach 2020 wollen wir uns weiterhin oberhalb der 400 Millionen Euro bewegen“, so Messechef Gerald Böse. „Damit behaupten wir uns unter den führenden Messegesellschaften der Welt.“
Durch das starke Inlandsgeschäft im veranstaltungsintensiven Messejahr 2019 kann die Messe Düsseldorf ein solides Wachstum bilanzieren: Die Messe Düsseldorf Gruppe erreichte einen Umsatz von 369 Millionen Euro (Vorjahr: 294 Millionen Euro) – ein Anstieg von 25,6 Prozent.
Die Messe München freut sich über das beste Jahr ihrer Geschichte. Der Konzernumsatz wird 2019 voraussichtlich bei rund 480 Millionen Euro liegen. Das EBITDA – das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – wird voraussichtlich 130 Millionen Euro übersteigen.
Die Zeit der guten Vorsätze ist für NürnbergMesse-CEO Peter Ottmann genau der richtige Zeitpunkt, um „ein echtes Knallerjahr“ im Rahmen der Jahrespressekonferenz anzukündigen: Das fränkische Messeunternehmen wird ab Ende 2024 mit dem NCC Süd „ein weiteres architektonisches wie funktionales Highlight des Messezentrums setzen“ und dafür rund 200 Millionen Euro investieren.
Die Gesellschafterversammlung der Messe Düsseldorf GmbH hat unter Leitung des Vorsitzenden, Oberbürgermeister Thomas Geisel, in seiner Sitzung am 4. Dezember 2019 Wolfram N. Diener (55) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung und Erhard Wienkamp (61) zum neuen operativen Geschäftsführer bestellt.
Die Messe Frankfurt setzt im Geschäftsjahr 2019 ihren profitablen Wachstumskurs fort. Die Kenngrößen bleiben auf einem hohen Niveau. Beim Umsatz erwartet das Unternehmen rund 733 Millionen Euro. Zu den in Summe mehr als 420 Veranstaltungen unter dem Dach der Messe Frankfurt kamen rund 99.000 Aussteller und annähernd fünf Millionen Besucher.
Aussteller- und Besucherzahlen für 2.673 Messen in Europa enthält die Broschüre „Euro Fair Statistics 2018“, die der Welt-Messeverband UFI gerade herausgegeben hat. Sie umfasst Daten von 14 Messeorganisationen, die in 24 europäischen Ländern tätig sind, darunter die deutsche FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen. Die beteiligten Länder wollen mit dieser Messestatistik vor allem europaweit tätigen Unternehmen die Messeplanung und die Messe-Erfolgskontrolle erleichtern.
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Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.