Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz zusammenbringen: Vor dieser Aufgabe stehen Unternehmen, Kommunen und Energiewirtschaft aktuell mit neuer Dringlichkeit.
Geoffrey Sauer übernahm am 17. August 2026 die Führung der US-Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf North America (MDNA) mit Sitz in Chicago, Illinois.
Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der WindEnergy Hamburg vom 22. bis 25. September 2026 AI-Tools, mit denen Herstellende und Betreibende die Zuverlässigkeit, Performance und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen steigern.
Eventmachine, Anbieter von automatisierter Eventmanagement-Software für Hotels und Locations, hat heute einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb in Hotels vorgestellt.
Gerade junge innovative Unternehmen sind auf Kontakte, Geschäftspartner und erste Kunden angewiesen. Messen bieten dafür ideale Voraussetzungen.
Vom 26. September bis 4. Oktober 2026 bringt die Oberrhein-Messe für die ganze Familie wieder Genuss, Shopping, Unterhaltung und Erlebnis auf das Offenburger Messegelände.
Tickets zur Sustainable Events Conference (Secon) am 24. und 25. Februar 2027 auf dem Euref-Campus in Düsseldorf sind ab sofort verfügbar.
Mit dem Schülertag am Freitag und dem Thüringer Landeserntedankfest am Sonntag setzen die Grünen Tage Thüringen vom 25. bis 27. September 2026 zwei besondere Schwerpunkte.
Die Design Post Köln übernimmt 2026 erstmals eine Doppelrolle und wird sowohl in die Orgatec als auch in die idd cologne eingebunden.
Die Messe Augsburg war in den vergangenen Monaten Schauplatz einer Filmproduktion. Dreharbeiten mit der Augsburger Puppenkiste verwandelten das Messegelände in eine filmische Unterwasserwelt.
Mit mehr als 25 Jahren Expo-Erfahrung ist facts and fiction auch auf der kommenden (spezialisierten) Weltausstellung 2027 in Belgrad wieder an zwei Länderauftritten beteiligt.
Wie kann die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft zu krisenfesten und zukunftsfähigen Ernährungssystemen beitragen?
Eine Plattform für Produktpräsentation, Austausch und Geschäftsentwicklung in der Reinigungsbranche bietet die Clean Pro Expo, die vom 15. bis 17. September 2026 erstmals auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfindet.
Die globale Messewirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, aber gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Geopolitik dämpfen die Wachstumsprognose, geht aus dem jüngsten UFI-Barometer hervor.
Nach den Sommerferien nimmt die Messe Karlsruhe ihren Veranstaltungsbetrieb in der modernisierten Stadthalle wieder auf.
Seit der Gründung im Jahr 1997 hat sich die Arcus Objekte & Messen aus Aßling als zuverlässiger Partner für individuelle Messeauftritte, Ausstellungsräume und Präsentationssysteme etabliert, betonen die Verantwortlichen.
Andreas Knaut beendet 2026 seine berufliche Laufbahn und übergibt schrittweise seine Aufgaben als Bereichsleiter Kommunikation und Unternehmenssprecher der Leipziger Messe.
Die Cersaie, die Internationale Fachmesse für keramische Fliesen und Badezimmereinrichtungen, findet vom 21. bis 25. September in Bologna statt.
Nino Gruettke ist seit 1. Juni 2026 neuer CEO von MMI Asia, der Tochtergesellschaft der Messe München in Südostasien. Er folgt in dieser Funktion auf Michael Wilton, der aus persönlichen Gründen zurücktrat.
Die Messe Frankfurt übernimmt die Light Expo London von [d]arc media. Die Veranstaltung wird künftig von der Tochtergesellschaft Messe Frankfurt UK durchgeführt.
16.10.2020
Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist der von den Corona-Schutzmaßnahmen am stärksten betroffene Wirtschaftszweig. Seit Anfang März sind Veranstaltungen weitgehend verboten. Die Unternehmen erzielen seitdem keine Einnahmen. Eine Perspektive, wann es weitergehen kann, ist nicht in Sicht.
Viele Betriebe sind mittlerweile insolvent. Nur die Aussetzung
der Insolvenzantragspflicht erlaubt es der vergessenen Branche, noch
auf ein Wunder zu warten. Trotz Verlängerung der Überbrückungshilfe
sehen die Veranstalter kein Licht am Ende des Tunnels. Zum 28. Oktober 2020 ruft die deutsche
Veranstaltungswirtschaft unter Federführung der Initiative
#AlarmstufeRot erneut zur Großdemonstration nach Berlin auf, um auf ihre
immer dramatischer werdende Lage aufmerksam zu machen. Mitwirkende der
Initiative sind die Fachverbände Bundesverband der Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft (BDKV), Europäischer Verband der
Veranstaltungscentren (EVVC), FAMAB Kommunikationsverband, Verband für
Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT), Interessengemeinschaft der
selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der
Veranstaltungswirtschaft (ISDV) und Berufsverband Discjockey (BVD).
Seit März 2020 ist dem sechstgrößten
Wirtschaftszweig Deutschlands angesichts der Pandemielage jede
Arbeitsgrundlage entzogen. Zahlreiche Betriebe haben ihre
Geschäftstätigkeit bereits endgültig eingestellt, zehntausende
Arbeitsplätze sind bereits vernichtet. Der Sektor unterliegt seitdem aus
Infektionsschutzgründen praktisch einem Berufsverbot. Die Forderungen
und Erwartungen der Veranstaltungsbranche richten sich allerdings
keineswegs gegen gebotene Corona-Schutzmaßnahmen. Wenn der
Wirtschaftszweig jedoch überleben soll, kann er die ihm abverlangten
Sonderopfer nicht allein tragen. Er erwartet daher von der
Bundesregierung unverzügliche wirtschaftliche Hilfen, die tatsächlich
passgenau gestaltet und geeignet sind, das Überleben der Unternehmen zu
gewährleisten. Die aktuellen, durchaus beachtlichen Hilfsmaßnahmen des
Bundes sind dies leider nicht.
Der dritte verzweifelte Hilferuf
Bereits am 9. September 2020 forderten
in Berlin 15.000 Erwerbstätige der Veranstaltungswirtschaft mit einem
3,8 Kilometer langen Demonstrationszug dringend benötigte
Überlebenshilfen. Die Demonstranten wurden von einem sechs Kilometer
langen LKW-Corso mit über 500 Fahrzeugen aus den Fuhrparks der
Unternehmen begleitet. Den Veranstaltungsprofis gelang es vorbildlich,
die Großdemonstration als infektionssicheres Event durchzuführen, bei
dem sämtliche Hygiene- und Abstandsregeln uneingeschränkt eingehalten
wurden. Bereits vor dieserHauptstadtdemonstration hatte die Branche mit der „Night of Light“ am
22. Juni 2020 ein flammendes SOS-Signal gesetzt, bei dem über 9.000
Veranstaltungslocations und -betriebe feuerrot beleuchtet wurden, um auf
die bedrohliche Notlage der Branche aufmerksam zu machen. Das war die
Geburtsstunde von #AlarmstufeRot, die sich seitdem zu einer auch
internationalen Bewegung etablierte – ob als „Alert Rouge“ in
Frankreich, als „Alerta Roja“ in Spanien und Lateinamerika, als
„LightSAred“ in Südafrika bis hin zur weltweiten Aktion „We Make Events“
aus Großbritannien und den USA. Ausgehend von Deutschland hat sich seit
der „Night of Light“ das globale Veranstaltungswesen hinter einem
Symbol vereint: Es herrscht #AlarmstufeRot!
Regierung ignoriert Sonderopferrolle
Zwar ist nun mit einer ersten Sitzung
der geforderte Rettungsdialog zwischen Bundesregierung und Veranstaltungswirtschaft angelaufen. An diesem Gesprächsformat sind auf
Regierungsseite das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium der
Finanzen, das Bundesgesundheitsministerium sowie die Staatsministerin
für Kultur sowie für die Veranstaltungswirtschaft das Aktionsbündnis
#AlarmstufeRot, Unternehmensvertreter und die führenden Branchenverbände
beteiligt. Leider ignoriert die Bundesregierung weiterhin, dass die
Veranstaltungswirtschaft für die Erbringung des Sonderopfers ein auf
ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, individuelles Rettungskonzept
benötigt. Phase-II-Überbrückungsprogramm geht am Bedarf der Unternehmen vorbei. Das Phase-II-Überbrückungsprogramm ist
nun beschlossen. Aus dem 24,6 Mrd. Euro schweren Rettungsprogramm zur
Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen aber –
wenn überhaupt – nur unzureichende Hilfsmittel an bei denen, die
besonders schwer von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise
betroffen sind. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:
Die Hilfen sind auf 50.000 Euro pro
Monat und Betrieb gedeckelt. Diese Summe liegt für viele
Branchenakteure weit unter den Verlusten, die sie seit März monatlich
erleiden.
Nicht alle anfallenden Kosten
werden als förderfähig anerkannt. Die Förderung der Kosten für
Unternehmereigenleistungen von Soloselbstständigen, Einzelunternehmern
und Inhabern von Gewerbebetrieben wird in den Programmen grundsätzlich
ausgeschlossen. Das zwingt vormals erfolgreiche, produktive und
steuerzahlende Unternehmer massiv in die sozialen Sicherungssysteme wie
SGB 2 bzw. Hartz IV.
Zwar besteht die Branche
überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber es gibt
auch eine Anzahl größerer Unternehmen. Die können bisher keine Hilfe in
Anspruch nehmen, da sie mehr als die förderfähige Grenze von 249
Mitarbeitern beschäftigen. Da sie wiederum auch keine förderfähige
Konzernstruktur haben, fallen sie ebenso durch die Raster anderer
Hilfsprogramme.
Der EU-Beihilferahmen muss
dringend gelockert werden. Mit einer aktuellen Förderhöchstgrenze von
800.000 Euro kann zahlreichen Unternehmen nicht hinreichend geholfen
werden.
KfW-Kredite werden als
Subvention im Sinne des EU-Beihilferahmens gewertet. Das wirkt sich
krisenverschärfend aus, da damit Unternehmen bestraft werden, die
KfW-Kredite mit einer Laufzeit von mehr als sechs Jahren in Anspruch
genommen haben, um sich langfristig mit dringend nötiger Liquidität zu
versorgen.
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Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.