Die 17. Optatec ist startklar und bringt vom 5. bis 7. Mai internationales Publikum an den traditionellen Messestandort Frankfurt am Main.
Die jüngste militärische Eskalation in der Golf-Region wirkt sich auf die Auslandsmessaktivitäten der deutschen Wirtschaft aus.
Wenn führende Köpfe über modernes Leadership, Vielfalt, Unternehmenskultur und zukunftsfähige Organisationen sprechen, dann ist New Work Evolution (NWE).
Die Art Cologne, gegründet 1967, gilt als weltweit erste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst und ist seit Jahrzehnten ein zentraler Treffpunkt der internationalen Kunstwelt in Köln.
Der IT-Dienstleister handz.on aus München hat eine B2B-Chatbot-Lösung mit Voice entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist.
Die NürnbergMesse startet in den Messefrühling mit ihrer neuen Kampagne „Gemeinsam schaffen wir Möglichkeiten“. Zu sehen auf den Social-Media Kanälen des Messeunternehmens.
Die internationale Veranstaltungswirtschaft strebt an, mehr Standards für Veranstaltungen aller Art zu schaffen. Dazu gab es Ende Februar 2026 ein Treffen des neu gegründeten ISO Technical Committees 354 in Paris.
Auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten behaupteten die Fachmessen Solids & Recycling-Technik Dortmund ihre Position als eine der wichtigsten Plattformen für die Schüttgut-, Prozess- und Recycling-Industrie.
Die Messe Friedrichshafen hat vor einem Monat eines der größten Photovoltaik-Dachprojekte der Bodenseeregion offiziell in Betrieb genommen.
Mit der boot Düsseldorf, der EuroShop und der Art of Beauty & Health feierte lemonpie seinen offiziellen Auftakt als Cateringpartner der Messe Düsseldorf und Düsseldorf Congress.
Die Veranstaltung in der Republik Moldawien, die sich Startups, Technologie und Innovation widmet, geht am 22. April in Chișinău über die Bühne.
Zwei Tage lang wurde das Messezentrum Salzburg erneut zum zentralen Treffpunkt der Energiebranche – mit einem erweiterten Konzept.
Die Messe Frankfurt und die IMEX haben ihren Vertrag für die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre verlängert.
Globale Lieferketten stehen unter Druck. Geopolitische Spannungen, volatile Märkte und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen zwingen Unternehmen, ihre Wertschöpfungsstrukturen neu zu denken.
Vom 13. bis 17. März zeigte die Internorga in Hamburg, wie dynamisch sich die Hospitality- und Foodservice-Branche aktuell entwickelt.
Die Leipziger Buchmesse 2026 unterstreicht ihre Bedeutung als internationaler Treffpunkt der Literaturwelt.
Studentinnen und Studenten des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement der IST-Hochschule für Management haben ein Praxisprojekt durchgeführt.
Der „Technologie-Messe-Herbst“ in Stuttgart vom 6. bis 8. Oktober 2026 verspricht branchenübergreifende Synergieeffekte.
Die Central Asia International Hardware Expo (CAIHE) wird vom 24. bis 26. November 2026 im Uzexpocentre in der usbekischen Hauptstadt Taschkent durchgeführt.
09.12.2024
Der Puls der Messewelt schlug im November in Köln. Erst fand hier der UFI-Kongress des Messe-Weltverbandes statt, zwei Tage darauf die Fachtagung des FAMA-Fachverband Messen und Ausstellungen.
Beide Branchentreffen zeigten: International machen der Branche der geopolitische Wettbewerb, protektionistische Tendenzen und Verwerfungen in der Handelsstruktur zu schaffen. Im Inland, das machte die FAMA-Messefachtagung deutlich, sorgen der anhaltend schwache Konsum und ein erhöhter Kostendruck vielfach für eine Bremswirkung. Speziell Publikumsmessen werden weiterhin von hoher Volatilität geprägt sein. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Suche nach neuen Erlösquellen, der Einsatz von KI und Big Data sowie das Pricing weiter an Bedeutung. Doch ebenso klar wurde: Trotz aller Technologie sind echte Erlebnisse der Mehrwert, den Menschen auf Messen suchen.
Ein Roboter,
der am Messe-Eingang Auskunft gibt, virtuelle Influencer und Bots, die für die
Messe werben, und Millionenumsätze aus Merchandising und medialer Vermarktung.
Was wie eine SF-Vision für das Messegeschäft wirkt, ist bei einigen
Messeunternehmen längst Realität: „Lionel“ zum Beispiel. Der kleine
GPS-gesteuerte Roboter markiert seit 2019 die Standabmessungen in den Kölner
Messehallen punktgenau mit einem Laser. Das spart Zeit, Geld und Personal. Auch
ein paar Kilometer rheinabwärts, in Düsseldorf, gibt der Bot der Medica
erstaunlich präzise darüber Auskunft, was auf der weltweit führenden Messe für
Medizintechnik zu sehen ist. Und in Berlin war die ursprünglich rein virtuelle
Miss IFA so beliebt, dass ihr lange Zeit eine echte, menschliche Miss IFA an
die Seite gestellt wurde.
Drei Beispiele, die zeigen: Auch bei Messen sind autonome Systeme, automatisierte Prozesse und neue Vermarktungsformen auf dem Vormarsch. So wie bei der gamescom, dem größten Gaming-Event der Welt. Die zieht inzwischen nicht „nur“ mehr als 320.000 Besucher auf dem Kölner Messegelände in ihren Bann: Über eine halbe Milliarde Menschen rund um die Welt verfolgten im letzten Sommer die Streamings und digitalen Touchpoints der Messe. Ein Erfolg, auf den Tim Endres, Direktor der gamescom, stolz ist. Denn außer Preisen und Auszeichnungen wie dem UFI-Award 2023 bringt das der Messe auch viel Zählbares ein: „Ein 30-Sekunden-Spot auf der gamescom-Plattform erzielt inzwischen sechsstellige Erlöse“, sagt Endres. Auch beim Merchandising mit game-scom-Sneakern, Caps und Shirts sprudeln die Umsätze und bewegen sich in siebenstelliger Größenordnung. Umsätze, von denen kleine und mittlere Messeunternehmen nur träumen können.
Publikumsmessen
geprägt von hoher Volatilität
Deren
Geschäft ist anders: regionaler, rustikaler, weniger digital, demographisch
diverser – und trotzdem erfolgreich. Insgesamt 3,9 Millionen Besucherinnen und
Besucher zählten die 132 regionalen Fachbesucher- und Publikumsmessen im Jahr
2023 in Deutschland. Eine erstaunlich stabile Zahl. Rund 36.000 Unternehmen
beteiligten sich an den Veranstaltungen zwischen Rostock, Mannheim und
Villingen-Schwenningen. Für das laufende Jahr rechnet der AUMA in vorläufigen
Zahlen mit einem stabilen Wert bis hin zu einem leichten Plus bei Ausstellern,
Besuchern und vermieteter Standfläche.
„Inzwischen liegen wir in der Summe wieder auf
dem Niveau vor Corona“, sagt Henning Könicke, der Vorstandsvorsitzende des
FAMA. Damit habe sich dieser Messebereich schneller erholt als das
internationale Business. Jedoch dürfe der Durchschnittswert nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die Einzelergebnisse zum Teil deutlich vom Mittelwert
abweichen. Das unterstreicht Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im
AUMA, dessen Verband das B2C-Forum der Messefachtagung unterstützt: „Die
Volatilität hat deutlich zugenommen, den Mittelwerten liegen Varianzen von bis
zu 60 Prozent zugrunde.“ Speziell konsumnahe Klassikerthemen wie Wohnen, Auto
und Bauen erweisen sich derzeit als herausfordernd – doch selbst dort gibt es
Ausreißer nach oben, weiß Könicke.
Messen mit
emotionalem Mehrwert gefragt
Erwartete
Emotionen geben oft den Ausschlag für die Besuchsentscheidung. Darauf verweist
Sven Prüser. Er hat im Auftrag des FAMA eine Studie zum Pricing und zur
Preisbereitschaft erstellt. Erste Vorab-Ergebnisse präsentierte er auf der
FAMA-Tagung. Das Ergebnis: Vermeintlich signifikante Faktoren wie
beispielsweise digitale Services beeinflussen die Besuchsentscheidung und
Preisbereitschaft weitaus weniger als vielfach angenommen: „Besonders hoch ist
die Preisbereitschaft für Messebesuche, die durch ein aktives Besuchserlebnis
einen starken emotionalen Mehrwert schaffen“, sagt Prüser, der an der
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin lehrt. Dazu zählen außer dem
aktiven Mitmachen auch Klassiker wie Produktproben, kleine Give-Aways,
Geschenke und Gewinnspiele. Könicke nennt dies eine Rückbesinnung auf das, was
Publikumsevents im Kern ausgezeichnet: „Besucherinnen und Besucher von
Publikumsmessen erwarten einen emotionalen Mehrwert, eine gute Zeit, das
Gefühl, etwas zu erleben und gut aufgehoben zu sein.“
Die kommende
D-A-CH-Messefachtagung findet am 23. und 24. Juni 2025 in Berlin statt.
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Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.