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Floriade Expo 2022 schließt nach sechs Monaten

11.10.2022

Die Floriade Expo 2022 in Almere, Niederlande, hat am Sonntag nach sechsmonatiger Dauer ihre Pforten geschlossen. In dem vergangenen halben Jahr besuchten rund 685.000 Menschen die Gartenbau-Weltausstellung und den Deutschen Garten.

Dieser deutsche Beitrag zählte sowohl architektonisch als auch inhaltlich zu den Highlights und war eine der beliebtesten Länderbeteiligungen. Für die Gestaltung seiner Außenanlage hat der Deutsche Garten vom für Weltausstellungen zuständigen Bureau International des Expositions (BIE) den Gold Award in der Kategorie „Official Participants – Outdoor Gardens“ erhalten. Die Floriade Expo 2022 widmete sich dem Thema „Growing Green Cities“.

Karl Wessels, Generalkommissar des Deutschen Gartens vom verantwortlichen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, zieht eine positive Bilanz: „Der Deutsche Garten hat einen wertvollen Beitrag zum Floriade-Thema geleistet und eine Bühne für den fachlichen Austausch geboten, die sehr gut angenommen wurde. Das unterstreichen die rund 150 internationalen Delegationen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die wir bei uns begrüßen konnten. Dabei haben die gelungene Gestaltung des Deutschen Gartens und der professionelle, sympathische Auftritt ein rundum positives und freundliches Deutschland-Bild vermittelt.“

Mit seinem Pavillon aus Holz, der das rund 2.000 Quadratmeter große Grundstück umläuft, stach der Deutsche Garten schon rein optisch hervor. Unter dem Namen „Biotopia – Growing Community“ präsentierte er auf spielerische Weise innovative Ideen, aktuelle Lösungsansätze, Bürgerinitiativen und Organisationen aus Deutschland rund um modernen und nachhaltigen Gartenbau in Städten. Dabei hatten die Besucherinnen und Besucher viel Freude an den interaktiven Exponaten der Ausstellung und wurden durch ihr Engagement ein Teil der stetig wachsenden „Biotopia-Community“.
Insgesamt beherbergte der Deutsche Garten mehr als 3.500 überwiegend insektenfreundliche Pflanzen von der Walderdbeere bis zum Urweltmammutbaum. Auf der Dachterrasse sammelte ein friedliches Buckfast-Bienenvolk fleißig Nektar und Pollen, im und am Wassergarten tummelten sich Enten, Frösche und Libellen. Im Laufe der sechs Monate siedelten sich auch Hummeln, Wespen, Schmetterlinge und Kaninchen an. Sogar ein paar Füchse ließen sich in Biotopia blicken.

Großen Anklang fand das Kulturprogramm des Deutschen Gartens. Insgesamt 24 Acts spiegelten in rund 170 Auftritten die vielfältige deutsche Kulturlandschaft wider – von Live-Musik unterschiedlicher Genres über Theatervorführungen bis hin zu Podiumsdiskussionen und Workshops zum Thema Gartenbau. Gut besucht war auch das Deutsche Restaurant Eattopia, das im Schnitt pro Tag bis zu 250 Gäste bewirten konnte.

Während der Floriade arbeiteten rund 35 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 18 Nationen im Zweischicht-System im Deutschen Garten. Die Direktorin des Deutschen Gartens Christiane Krüger von der Durchführungsgesellschaft Hamburg Messe und Congress erklärt: „„Uns hat es in Almere sehr gut gefallen und wir danken den Niederlanden für die Gastfreundschaft. Auch die Zusammenarbeit mit allen Partnern lief hervorragend. Vor allem aber geht ein herzlicher Dank an das gesamte Team des Deutschen Gartens vor Ort, das die ganze Zeit über fantastische Arbeit geleistet hat.“

 
 

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