Die Märkte für Licht und Gebäudetechnik stehen im Zeichen technologischer Erneuerung. Elektrifizierung, Digitalisierung und Energieeffizienz prägen weltweit die Investitionsentscheidungen.
Diversität und Inklusion werden gesamtgesellschaftlich vernachlässigt, betont die Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft (fwd:).
11,8 Milliarden Euro geben ausstellende Unternehmen für ihre Messeauftritte in einem durchschnittlichen Messejahr in Deutschland aus.
Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks haben ihre Zusammenarbeit langfristig verlängert.
Mit über 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern (2025: 998) und rund 26.500 Fachbesuchern aus 100 Ländern (2025: 18.576) hat die Nürnberger Enforce Tac 2026 ihren bislang deutlichsten Entwicklungsschritt vollzogen.
Wenn es um Sicherheit, Zuverlässigkeit und regulatorische Exzellenz geht, setzt die Luft- und Raumfahrtindustrie seit jeher Maßstäbe.
Die Control Expert Days vom 20. bis 21. Mai 2026 in Stuttgart entwickeln sich zu einem exklusiven und effizienten Expertentreffen.
Ein Forum für fachlichen Austausch, internationale Vernetzung und konkrete Investitionsimpulse bot die Fruchtwelt Bodensee in Friedrichshafen, die am 22. Februar zu Ende ging.
Die Entwicklung von neun neuen Messen und Kongressen und der mit 91,7 Millionen Euro höchste Umsatz in einem ungeraden Jahr haben das Geschäftsjahr 2025 in Hamburg geprägt.
Seit ihrer Premiere im Jahr 1966 hat sich die Messe zur global führenden Plattform für die Retail-Welt entwickelt, hebt die Messe Düsseldorf hervor.
Die Messe Frankfurt baut in Indien ihr Portfolio mit neuen Kooperationen aus, setzt dabei auf eine Kombination aus branchenspezifischen Veranstaltungen und starken lokalen Partnerschaften.
Das neue Research Centre for Future Meeting Studies (rcfms) widmet sich seinem ersten Forschungsschwerpunkt.
Rehabilitation entscheidet maßgeblich darüber, wie selbstständig und aktiv Menschen nach Krankheit, Unfall oder Operation leben können.
Die Nanjing Stuttgart Joint Exhibition, eine Tochtergesellschaft der Messe Stuttgart, hat seit dem 1. Januar 2026 mit Lisa Moi eine neue Geschäftsführerin.
Eine neue Veranstaltung für Digital Health soll erstmals vom 13. bis 15. April 2027 auf dem Berliner Messegelände stattfinden.
Mit City Cable Car Solutions 3CS hat die Congress Messe Innsbruck, Veranstalterin der Weltleitmesse für alpine Technologien Interalpin, eine neue Branchenplattform für urbane Seilbahnlösungen lanciert.
Die Beteiligung deutscher Unternehmen an den Gemeinschaftsständen im Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat 2025 spürbar an Dynamik gewonnen.
Im kommenden Monat, am 18. und 19. März, wird Dortmund wieder zum Treffpunkt der Schüttgut-, Prozess- und Recycling-Industrie.
Mit der Premiere der spoga dog startet Ende Januar 2027 in Köln erstmals eine eigene Fachmesse rund um den Hundebedarf.
Die Deutsche Messe bringt ihr internationales Industrie-Netzwerk erstmals nach Afrika. Vom 29. September bis 1. Oktober 2026 findet die Premiere der Industrial Transformation Africa in Casablanca (Marokko) statt.
30.06.2025
Die Koelnmesse blickt auf ein erfolgreiches Messejahr 2024 zurück: mit einem Umsatz von 365,8 Millionen Euro, einem Gewinn von 21,3 Millionen Euro und insgesamt 76 Veranstaltungen in Köln und weltweit.
Besonders
erfreulich: Die Tochtergesellschaften im In- und Ausland leisteten einen
wesentlichen Beitrag zum positiven Gesamtergebnis. Auch im laufenden Jahr
bleibt die Koelnmesse auf ihrem Wachstumskurs. Das neue
Conference- und Exhibition-Center Confex, internationale Premieren, bedeutende
Vertragsverlängerungen und neue digitale Services stärken das Unternehmen
strukturell und inhaltlich, so die Verantwortlichen.
„Unsere Entwicklung zeigt: Wer mutig investiert, innovativ bleibt und konsequent auf die Zukunft setzt, wird auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld belohnt“, sagt Gerald Böse, CEO der Koelnmesse. „Wir schaffen Mehrwert für unsere Partner, Ausstellenden und Besuchenden – auf dem eigenen Gelände in Köln ebenso wie weltweit.“
Im Messejahr 2024 zählte die Koelnmesse weltweit mehr als 2,1 Millionen Besucherinnen und Besucher aus 197 Ländern sowie über 34.500 ausstellende Unternehmen aus 106 Nationen. Zu den Messehighlights in Köln zählten unter anderem die internationalen Leitmessen ISM, spoga+gafa, gamescom, Dmexco und Orgatec. Darüber hinaus konnten zahlreiche Verträge mit internationalen Leitmessen langfristig verlängert werden – darunter Dmexco, gamescom, IDS, spoga horse sowie das Messeduo FSB und aquanale. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die umfangreichen Investitionen in den Standort Köln im Rahmen des Modernisierungs- und Entwicklungsprogramms Koelnmesse 3.0.
Mit mehr als einer Milliarde Euro, die das Unternehmen bis 2040 in den Standort Köln investiert, gibt es zugleich ein Bekenntnis zum Heimatgeschäft ab – schafft mit der Aufwertung des Geländes und dem Ausbau digitaler Infrastrukturen die Grundlage für verlässliche Partnerschaften mit internationaler Strahlkraft, betonen die Kölner: „Das Messegelände mit seiner exzellenten Verkehrsanbindung und seiner einmaligen Innenstadtnähe ist im weltweiten Vergleich höchstattraktiv für über 2,5 Millionen Gäste, die im zweijährigen Messeturnus aus 220 Ländern zu uns kommen“, unterstreicht Oliver Frese, COO der Koelnmesse.
Internationale Präsenz wird ausgebaut
Auch das Auslandsgeschäft entwickelte sich 2024 dynamisch: Acht neue
Veranstaltungen hat die Koelnmesse erfolgreich etabliert, bestehende
Messeformate deutlich ausgebaut. Diese Stärkung der internationalen Präsenz
fußt vor allem auf gezielten Aktivitäten in Schlüsselmärkten und dem Ausbau
strategischer Partnerschaften. Insgesamt hat die Koelnmesse seit 2023 21 neue
Auslandsmessen realisiert, neun weitere stehen für 2025 im Messekalender. Ein
klarer Beleg für die zunehmende globale Reichweite des Koelnmesse Portfolios.
Ein Beispiel für die erfolgreiche Globalisierungsstrategie ist die gamescom latam: Nach ihrer Premiere im Juni 2024 in São Paulo mit über 100.000 Besuchenden konnte sie 2025 ihren Erfolg bestätigen und weiter ausbauen. Die Koelnmesse ist bereits seit 2014 mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Brasilien vertreten und organisiert drei weitere erfolgreiche Veranstaltungen vor Ort: die Ernährungsmesse Anuga Select Brazil sowie das Messe-Doppel FIT 0/16 und Pueri Expo für Kinderausstattung und -bekleidung.
2025: Umsatzwachstum und Neugeschäft
„Im laufenden Geschäftsjahr peilt die Koelnmesse mit einem Umsatz von rund 450
Millionen Euro einen neuen Rekord in den Umsatzlösen an“, so Gerald Böse. Er
betont aber auch: „Die wirtschaftliche Lage gestaltet sich weiterhin schwierig,
und der Mittelstand, der Messeauftritte traditionell als Tor zur Welt nutzt,
steht unter großem Druck. Natürlich spüren auch wir das: Gestiegene Kosten,
Bürokratisierung und die Handels- und Zollpolitik schlagen auf die
Investitions- und Konsumlaune, nicht nur in Deutschland. Kostenseitig bemerken
auch wir diesen Druck und erwarten daher ein Ergebnis maximal auf dem Niveau
des Jahres 2023.“
Wichtige Impulse für das prognostizierte Wachstum kommen insbesondere aus Formaten im Ausland und Neugeschäft bei
Gastveranstaltungen und Konferenzen. Ein bedeutender Erfolgsfaktor ist auch das
erst 2024 eröffnete Conference- und Exhibition-Center Confex, das einen
exzellenten Buchungsstand bis 2030 aufweist. Vor allem Kongresse in neu
erschlossenen Themenfeldern sowie erste Buchungserfolge namhafter
Medizinkongresse eröffnen zusätzliche Marktpotenziale und stärken die Position
der Koelnmesse im Veranstaltungs- und Kongresssegment. Für 2025 plant die Koelnmesse insgesamt 82 Veranstaltungen. Darunter sind 60
Eigenveranstaltungen. Hiervon sollen 39 Messen im Ausland stattfinden, von
denen wiederum acht ihre Premiere feiern.
„level35“: Kurs für nachhaltiges Wachstum
„Wir haben während der Corona-Zeit und im Anschluss an die Pandemie unsere
Hausaufgaben gemacht – und profitieren heute davon im sich normalisierendem
Messegeschäft“, sagt Gerald Böse. „In einer Phase großer Unsicherheit haben wir
Ausgaben reduziert, Investitionen zurückgestellt und Anpassungen vorgenommen,
wo es nötig war. Gleichzeitig hinterfragen wir kontinuierlich unsere Abläufe
und setzen darauf, Prozesse schlanker und effizienter zu gestalten.“
Auf diese Pfeiler baut die Koelnmesse auch in den kommenden zehn Jahren: Mit ihrer neuen Unternehmensstrategie „level35” verfolgt die Messegesellschaft das Ziel, bis 2035 bei Umsatz und Gewinn dauerhaft und weltweit zu den Top 5 aller Messegesellschaften mit eigenem Gelände zu gehören. „Dies gelingt uns bereits in den starken, ungeraden Messejahren”, so Oliver Frese, „doch unser Ehrgeiz ist es, in den turnusbedingt schwächeren, geraden Jahren Umsatz und Gewinn ebenfalls auf internationales Top-Niveau zu heben.”
Die weitere Verstetigung der Umsätze und Ergebnisse in geraden und ungeraden Jahren ist notwendig, um bis 2030 die Schulden aus der Corona-Zeit abzubauen und den Umsatz so zu steigern, dass Zukäufe und Investitionen weiter aus eigener Kraft getätigt werden können. „Nur so kann die Koelnmesse in einem sehr dynamischen Messemarkt mithalten und sich gegen den globalen Wettbewerb behaupten”, erklärt Oliver Frese. „Echte Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch Investitionen, Digitalisierung und dem Abbau unnötig komplexer Prozesse, die unser Innovationstempo verlangsamen.”
Profitabilität, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Internationalität sind
die zentralen Säulen von „level35“. Den erforderlichen Wachstumssprung will die
Koelnmesse dabei vor allem durch eine optimale Auslastung des Messegeländes in
Köln, eine signifikante Steigerung des analogen und digitalen Serviceanteils
sowie den Ausbau von Eigen- und Gastveranstaltungen im In- und
Ausland erreichen. Ab 2030 will die Koelnmesse das gesamte Unternehmen und ihre
Veranstaltungen in Scope 1 und 2 klimaneutral betreiben. Das bedeutet, dass
alle unmittelbar selbst verursachten Treibhausgasemissionen (Scope 1) und auch
alle Emissionen durch eingekaufte Energie (Scope 2) auf netto null gebracht
werden müssen.
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Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.