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Koelnmesse legt mit Geschäftsjahr 2022 die Basis für die Zukunft

12.06.2023

„Wir haben uns den globalen Herausforderungen gestellt und konnten unseren Umsatz mit über 240 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz.

Aufgrund von Absagen wichtiger Großmessen wie der imm cologne sowie eines turnusgemäß schwächeren Veranstaltungskalenders wird im Geschäftsjahr 2022 erneut ein Verlust ausgewiesen. Er fällt mit 64,6 Millionen Euro deutlich geringer aus als erwartet. Seit Beginn 2023 sorgt eine Renaissance des Messegeschäfts für einen deutlichen Umsatzschub im ersten Quartal. „Das zeigt uns: Es war absolut richtig, die vergangenen Jahre für die Entwicklung unserer Messeformate und neuer Services zu nutzen“, sagt Oliver Frese, Geschäftsführer Koelnmesse.

„Wir haben es geschafft, unseren Wachstumskurs wieder aufzunehmen und sind zurück auf der Erfolgsspur“, so Messechef Böse. Während 2022 zwischen 50 und 70 Prozent der Fläche gegenüber der Vor-Corona-Zeit belegt waren, erwartet die Koelnmesse für 2023 auf alle Veranstaltungen bezogen ein Niveau von 80 bis zu 100 Prozent. Zugleich kehrt die Internationalität nach Köln zurück: Das Messe-Duo ISM und ProSweets Cologne brachten im April Besucher aus 137 Ländern nach Köln. Mit über 61.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus etwa 150 Ländern übertraf die interzum alle Prognosen und sorgte vier Tage lang für ausgezeichnete Stimmung an den Ständen und zahlreichen Eventflächen. Durch diese Entwicklung bestärkt, erwartet die Koelnmesse für das laufende Geschäftsjahr weiter steigende Umsätze in Höhe von über 380 Millionen Euro. Während 2024 noch einmal turnusbedingt ein schwächeres Veranstaltungsjahr sein wird, will die Koelnmesse bereits 2025 zu ihrem Ergebnis- und Umsatzniveau vor Corona zurückkehren. Hierbei macht sich nun auch bezahlt, dass die Koelnmesse alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Coronakrise halten konnte.

Der Umsatz des Jahres 2022 lag bei 240 Millionen Euro. Beim Ergebnis haben sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die geopolitische Weltlage und die Energiekrise negativ ausgewirkt. Zum Jahresfehlbetrag von 64,6 Millionen Euro tragen vor allem hohe fixe Mietkosten für die Nordhallen, das Congress-Centrum Nord und das Verwaltungsgebäude in Höhe von jährlich 26 Millionen Euro bei.

 
 

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