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Messe München: erfolgreichstes Jahr der Geschichte

05.12.2025

Die beiden Geschäftsführer der Messe München, Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel fassen zusammen: „2025 war für die Messe München ein Jahr der Superlative.“

Stefan Rummel (l.) und Reinhard Pfeiffer gestern beim Jahrespressegespräch 2025.
Stefan Rummel (l.) und Reinhard Pfeiffer gestern beim Jahrespressegespräch 2025.

Rummel und Pfeiffer führen weiter aus: „Wir haben nicht nur die Stärke unseres Portfolios am Standort München unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, wie wichtig Messen als Plattform für Innovation und internationalen Austausch sind. Dieses Rekordjahr ist Rückenwind für unsere strategischen Investitionen und die Weiterentwicklung des Messestandorts München.“

Beitrag zur Wirtschaftsförderung

2025 war ein „Mega-Messejahr für München und die Region“ , so die Messe München: Acht von insgesamt zwölf Weltleitmessen aus dem Münchner Messeportfolio haben in diesem Jahr stattgefunden. Die beiden besucherstärksten Messen Deutschlands – die IAA Mobility und die bauma – haben das Jahr geprägt. In Summe zogen 18 Eigenveranstaltungen, Beteiligungen und Kooperationen mit rund 21.000 Ausstellern sowie 73 Gastveranstaltungen mit rund 13.000 Ausstellern 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Mit den starken Besucher- und Ausstellerzahlen einher gehen Kaufkrafteffekte in Rekordhöhe. Über 5 Milliarden Euro, von denen rund 80 Prozent auf München und Bayern entfallen, unterstreichen die hohe Relevanz von Messen für die internationale und nationale Wirtschaft sowie den regionalen Tourismus. Damit leistet die Messe München einen spürbaren Beitrag zur Wirtschaftsförderung und fungiert zugleich als Plattform für Innovation, Geschäftspotenziale und internationalen Handel.

Ersten Hochrechnungen zufolge schließt die Messe München das Messejahr 2025 auf Konzernebene mit einem Umsatzrekord von rund 600 Millionen Euro und einem Ergebnisrekord von 100 Millionen Euro ab. Das EBITDA auf Konzernebene liegt bei voraussichtlich 165 Millionen Euro. Der Standort München trägt im Messejahr mit einem Umsatz von rund 520 Millionen Euro überdurchschnittlich stark dazu bei. Das bauma-Jahr, gepaart mit der hohen Frequenz an Weltleitmessen, sorgt am Standort München für einen Ergebnisrekord von rund 85 Millionen Euro. Das EBITDA liegt bei 145 Millionen Euro. 

Nachdem im ersten Halbjahr 2025 mit Bau, f.re.e, Inhorgenta, Lopec, bauma, transport logistic, Laser World of Photonics, automatica und World of Quantum insgesamt neun Eigenveranstaltungen in München stattgefunden haben, standen in der zweiten Jahreshälfte IAA Mobility, drinktec, Expo Real, productronica und die Ispo im Fokus.

42 Veranstaltungen im Ausland

Das internationale Geschäft der Messe München trägt 2025 mit 42 Veranstaltungen, rund 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern sowie 18.000 Ausstellern im Ausland zum Erfolg bei. Dabei wurden in den Märkten strategisch wichtige Meilensteine erreicht: Die erste analytica USA und die transport logistic Americas markieren den Einstieg der Messe in den US-Markt. 

In China, dem wichtigsten Auslandsmarkt der Messe München, sind die Münchner Messen weiterhin ein Garant für gute Zahlen. Trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld in der Messeindustrie in China, können die Events der Messe München, darunter Technologiemessen wie ieExpo, Laser China, productronica China oder electronica China gegen den Trend wachsen. Auch hier profitiert die Messe München von der Konzentration von Ausstellern und Besuchern auf die Leitmessen an Top-Messeplätzen. 

In Indien ist die Messe München als Messeveranstalter ebenfalls fest etabliert. 2025 fanden dort 14 Veranstaltungen statt, darunter IFAT India, Indian Ceramics Asia, electronica India, productronica India, Laser World of Photonics und analytica Lab India.

In Saudi-Arabien bereitet die Messe München gemeinsam mit einem erfahrenen Partner den Markteintritt vor. Die erste IFAT Saudi Arabia findet bereits im Januar 2026 statt, die bauma Saudi Arabia folgt 2027.

Die Geschäftsführer der Messe München erklären: „Wir werden weiterhin in unser Auslandsgeschäft investieren und uns dort diversifizieren. Indem wir neue Märkte mit unseren Leitmessen besetzen, lernen Kunden unsere Marken kennen und besuchen dann auch die jeweilige Flaggschiffmesse in München. Wir sehen deutlich: Aus den Ländern, in denen wir präsent sind, kommen mehr Aussteller und Besucher zu uns nach München.“ 

Gelände der Zukunft

Mit dem Projekt „Gelände der Zukunft“ läuft 2026 ein Großprojekt am Standort München Riem an, das zur weiteren „Attraktivierung“ und zur Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Geländes beiträgt. Geplant sind sowohl End-of-Life-Erneuerungen als auch weitreichende Modernisierungen und Aufwertungen. Der erste Schritt 2026 umfasst die detaillierte Definition des Projektumfangs sowie ein umfassendes Bedarfs-Screening. Die Bauphase beginnt dann voraussichtlich ab 2031. Bis dahin wird die Messe München bereits über 70 Millionen Euro in die bauliche Instandhaltung und Modernisierung des Geländes investieren.

Sichtbar und für die Besucher spürbar werden erste Maßnahmen im Bereich Digital Signage. Dabei handelt es sich um großflächige LED-Installationen und Infoscreens in den Halleneingängen und -übergängen, die als Werbeflächen oder für die Wegeführung eingesetzt werden können. Nach erfolgreicher Pilotphase im vergangenen Jahr startet der Rollout in 2026 mit der Inbetriebnahme weiterer Screens und Stelen. Bis 2030 wird die Messe einen zweistelligen Millionenbetrag in das Thema investieren.

Ausblick auf Messejahr 2026

Das Messejahr 2026 wird in München wieder ein gewöhnliches Messejahr mit neun Eigenveranstaltungen am Standort Riem. Den Auftakt machen f.re.e, Inhorgenta und Lopec im Februar. Gefolgt von analytica, ceramitec, Ifat, Expo Real, Interforst und electronica. Aus dem Beteiligungsgeschäft ist 2026 wieder ein größerer Umsatzbeitrag aus dem Ausland, vor allem, aus China und Indien zu erwarten, getragen von den großen Technologiemessen und einer bauma China und bauma Conexpo India.


 
 

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