Aktuelle Ausgabe

Verpackungstrends auf der Biofach und Vivaness 2022

18.05.2022

Bei der Analyse der Wertschöpfungskette eines Produkts kommt irgendwann der kritische Punkt „Verpackung“. Wie viel von ihr ist nötig? Wie wenig ist auf der anderen Seite überhaupt möglich?

Schließlich sollten beispielsweise Lebensmittel lange haltbar sein und Hygiene-Standards von Pflegeprodukten eingehalten werden können. Sowohl auf der Biofach als auch auf der Vivaness 2022 entdecken Besucher dieses Jahr vom 26. bis 29. Juli. zur einmaligen Summer Edition über 60 Aussteller, die sich intensiv mit der Herausforderung Verpackung beziehungsweise „unverpackt“ auseinandergesetzt haben und nachhaltige Lösungen vorstellen. Auch auf dem Kongress findet das Thema statt und zu beiden Messen werden Themen-Rundgänge angeboten.

Empfehlenswerte Kongress-Veranstaltungen der Biofach, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und der Vivaness, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, beleuchten die Komplexität und Bandbreite der Diskussion aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zum Beispiel tauschen sich Experten zu den Themen „Mehrweg im Biohandel“ oder Wertschöpfungsketten des Unverpackt-Handels“ aus.

In Halle 8 präsentiert der Angebotsbereich Unverpackt sehr eindrücklich die steigende Relevanz der Thematik. Die Partner des gebündelten Bereichs – die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), der Unverpackt e.V., der Verband der Unverpackt-Läden in Deutschland und der deutschsprachigen EU, sowie Großhandel und Produzent Bananeira – zeigen gemeinsam, wie unverpacktes Einkaufen und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften funktioniert und stetig weiterentwickelt wird.

Die Gestaltung des Messestandes spiegelt den engen Austausch aller Akteure wieder und in verschiedenen Szenen werden Einblicke in die Unverpackt-Lieferkette gegeben – von der Lagersituation bis hin zur POS-Gestaltung. Laut des Unverpackt e.V. stünde das „Konzept Unverpackt“ seit der Entstehung für eine starke Zusammenarbeit zwischen Läden, Wirtschaft und Forschung. Längst hätten die Kooperationspartner funktionierende Lieferketten und Pfandsysteme etabliert, die beweisen, dass „unverpackt“ auch logistisch umsetzbar sei. Es wird zudem mit der Forschung stetig daran gearbeitet diese Prozesse zu optimieren und noch mehr Müll zu vermeiden. 

„Unverpackte Lebensmittel verlieren aufgrund der andauernden Müllproblematik weiterhin nicht an Relevanz. Die Unverpackt-Branche in Deutschland hat sich etabliert, leidet jedoch unter den Auswirkungen der Pandemie und der weltpolitischen Situation. Wir sind Zulieferer von fast allen Unverpackt-Läden in Deutschland und spüren den Rückgang der Absatzmengen“, fasst Jonas Schmidle, Geschäftsführer von Bananeira.

 
 

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