Aktuelle Ausgabe

Die Ukraine auf der Leipziger Buchmesse

11.04.2023

Erinnern – Weiterdenken – Neu gestalten. Unter diesem Thema öffnet auf der Leipziger Buchmesse Ende April ein Ukraine-Stand in Halle 4, Stand D307 und bietet Journalisten, Autoren, Illustratoren, Kulturschaffenden, Übersetzern und Kuratoren des Landes eine Bühne.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Erinnerungskultur und ihre Instrumentalisierung unter Kriegsbedingungen, verschiedene Facetten des Pazifismus, das Überleben der Institutionen, eine neue Perspektive auf Gerechtigkeit, Verschwörungstheorien und Informationssicherheit, Frauenrollen im Krieg sowie die Dekolonialisierung der Kunst.
Das Sonderprogramm des Goethe-Instituts auf der Leipziger Buchmesse umfasst mehrere Diskussionsrunden ukrainischer und deutscher Intellektueller zu Themen, die während des russischen Angriffskrieges besonders an Relevanz gewonnen haben und die perspektivisch zum Ausgangspunkt für neue Zugänge zu Geschichte, sozialem Leben, Kultur und Literatur in der Nachkriegsukraine werden. Ein großes Thema auf der ukrainischen Bühne sind daher dekoloniale Prozesse in der Kultur und die ersten Schritte einzelner Institutionen und Kulturschaffender in diese Richtung.

Das Programm am Ukraine-Stand vom Goethe-Institut wird in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Kunst- und Kulturmuseum Mystetskyi Arsenal (Art Arsenal), dem Ukrainischen Buchinstitut und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen sowie der Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt. Finanziert und organisiert wird er durch das Bundesministerium für Kultur und Medien, das Goethe-Institut sowie die Leipziger Buchmesse. Zwei weitere Partner umrahmen den Stand: das internationale Lyrikfestival Meridian Czernowitz – langjähriger Aussteller der Leipziger Buchmesse – mit den drei Autoren Andrij Ljubka, Igor Pomeranzew und Sofia Andruchowytsch sowie das internationale Book Arsenal Festival. Darüber hinaus finden an verschiedenen Orten auf dem Messegelände mehr als 45 Veranstaltungen zum Krieg in der Ukraine statt..

 
 

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