Aktuelle Ausgabe

Jazz-Branchentreff startet am 27. April

17.04.2023

In nur zehn Tage ist es so weit: Dann startet die jazzahead! Fachmesse 2023, der größte Branchentreff der Welt, in ihre mittlerweile 17. Ausgabe! Eröffnet wird sie gemeinsam mit dem Festival am Donnerstag, 27. April. Die Veranstaltung dauert bis Sonntagmittag.

Einmal mehr wird die Jazzwelt in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen zusammenkommen, um sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und neue Bandprojekte oder Produktionen zu entdecken. Partnerland ist in diesem Jahr Deutschland. Im Fachprogramm der Messe stehen dieses Mal drei Themenfelder im Vordergrund: Zum einen die Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche, zum zweiten Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung auf und hinter den Bühnen sowie zum Dritten die Herausforderung des erfolgreichen Arbeitens auf dem nationalen und internationalen Musikmarkt in einer zunehmend digitalen Welt.

In diesem Zusammenhang wird das von der EU geförderte dreijährige Projekt „Better“ Live vorgestellt, bei dem es darum geht, soziale und ökologische Nachhaltigkeit in der Musikveranstaltungsbranche zu schaffen. Credo: „For a bigger number of small events“. jazzahead! ist eine von elf europäischen Projektpartner:innen. Einen Höhepunkt findet das Thema in einem moderierten Gespräch mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, am Samstagnachmittag. Sie wird die jazzahead! in diesem Jahr auch aus Anlass des besonderen Partnerlandjahres besuchen.

Von Donnerstag bis Samstag finden einige branchenspezifische Vorträge, Diskussionen und Workshops statt. In Bezug auf Diversity, Inklusion und Gleichberechtigung wird unter anderem Musikwissenschaftler Harald Kisiedu am Freitag in seiner Keynote „Diversity in Jazz: Are we there yet?“ einen Blick auf die Entwicklung im Jazz werfen und der Frage nachgehen, wie die Realität vor allem auch in der deutschen Jazzszene aussieht. In einer rasant wachsenden digitalen Welt, die mehr und mehr Einfluss auf die Musikbranche hat, stellen sich neue Herausforderungen und Möglichkeiten. So verrät Mark Kovic aus Großbritannien am Samstag Wissenswertes zum digitalen Marketing in der neuen Musikindustrie. Begleitet wird dies von einem Vortrag und einer Diskussion zum neuen „Live-Begriff“, der wachsenden Bedeutung von Livestreams, dem Metaverse oder auch künstlicher Intelligenz im Musiksektor.

 
 

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