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Die Messe Stuttgart verzeichnet 2024 ein Rekordjahr

14.07.2025

Die Messe Stuttgart blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer 105-jährigen Geschichte zurück: mit einem Umsatz von 228,5 Millionen Euro und mit 49,5 Millionen Euro Ergebnis.

Es handelt sich um das beste Ergebnis seit Unternehmensgründung. Über 1,2 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen 2024 zu den Veranstaltungen auf dem Gelände, auf dem knapp 20.000 ausstellende Unternehmen ihre Innovationen präsentierten. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Leitmessen CMT, die R+T, die Intergastra mit der IKA/Olympiade der Köche sowie die AMB. „2024 war für uns ein Ausnahmejahr – in jeder Hinsicht“, betont Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Ein prall gefüllter Kalender, starke Leitmessen, eine hohe Internationalität und das großartige Engagement unserer Teams haben dieses Spitzenergebnis möglich gemacht.“ Insgesamt fanden 62 Messen am Standort Stuttgart statt – zusätzlich organisierte die Messe Stuttgart 19 Veranstaltungen an anderen Standorten. Dazu zählten auch deutsche Orte wie Hamburg, Dresden oder Leipzig.

Internationalität gewachsen
Ein zentraler Erfolgsfaktor war 2024 die Internationalität der Veranstaltungen: Noch nie war der Anteil ausländischer Gäste und ausstellender Unternehmen so hoch wie im letzten Jahr. Mit über zehn Prozent ausländischer Besucherinnen und Besucher bei den Messen in den Jahren 2023/24 wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Auch der Anteil internationaler, ausstellender Unternehmen wuchs spürbar auf über 30 Prozent im gleichen Zeitraum. Dieser Trend bestätigt den Kurs der Messe Stuttgart, gezielt auf Auslandsmärkte wie Indien, die Türkei, China und die USA zu setzen. „Unser Anspruch ist es, Stuttgart als internationale Plattform weiter zu stärken. Die Zahlen unterstreichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Bleinroth.

Verschmelzung abgeschlossen
Auch organisatorisch hat die Messe Stuttgart im vergangenen Jahr wichtige Weichen gestellt: Ende August 2024 wurden die Betreibergesellschaft Landesmesse Stuttgart GmbH und die Besitzgesellschaft Projektgesellschaft Neue Messe GmbH & Co. KG verschmolzen. Seither tritt das Unternehmen unter dem Namen Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG am Markt auf. Knapp ein Jahr nach der Fusion zeigt sich: Die Bündelung hat Vorteile bei der Effizienz, den Strukturen und der Verzahnung von operativem Geschäft und Infrastrukturentwicklung. „Die Zusammenführung schafft neue Synergien und eine klarere Struktur – das ist ein wichtiger Schritt für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, sagt Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Ausblick auf das Jahr 2025
Das laufende Jahr 2025 ist geprägt von einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage. Das dritte Rezessionsjahr in Folge in Deutschland führt zu einem zurückhaltenden Buchungsverhalten. Die Messe Stuttgart rechnet daher für das laufende Jahr mit rückläufigen Erlösen. Für die Zukunftsausrichtung stehen Innovation und der weitere Geschäftsausbau im Mittelpunkt. Schon heute arbeitet das Messe-Team intensiv an neuen Themen und Formaten. „Als Messegesellschaft ist es unsere ureigene Aufgabe, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. Daran arbeiten wir mit viel Kreativität und Marktkenntnis“, erklärt Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Neuprodukte wie die Efx (Expo for Electronics Manufacturing), die Ende 2026 an den Markt gehen soll, oder der Ausbau bestehender Plattformen zeigen, dass gerade auch herausfordernde Zeiten Raum für Innovationen bieten. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die internationale Weiterentwicklung des Geschäfts ist die Messe Stuttgart mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten und etabliert dort weitere neue Formate.

Nachhaltigkeit als Leitmotiv
Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Leitmotiv der Unternehmensstrategie. Die Messe Stuttgart verfolgt ambitionierte Ziele in Sachen Energieeffizienz und Umweltverantwortung. Dazu zählen der kontinuierliche Ausbau der Photovoltaikflächen und die schrittweise Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Über den Sommer werden zudem die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erweitert, die Retentionsbecken zur Regenwasserbewirtschaftung ertüchtigt und der Messepark neugestaltet – mit biodiversen Gartenbeeten, die gezielt zur Förderung der Artenvielfalt beitragen.

 
 

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